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78 =>72 Kinder am Spielen

Kinder2014 war das „Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“, und diese sind nach wie vor bedroht. Immer noch geben jeden Tag drei Bauernhöfe auf – hauptsächlich kleine. Eine Änderung ist nicht absehbar. Unter anderem wegen den SAK (Standardarbeitskraft), einem „zentralen Element, da es das erste und zuweilen das einzige Kriterium ist, das bestimmt, ob ein Betrieb von einer agrarpolitischen Massnahme profitieren kann oder nicht.“

Die Versorgung der lokalen Bevölkerung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs erfolgt hauptsächlich über bäuerliche Familienbetriebe.
Da sie über Generationen weiter gegeben werden, stehen bäuerliche Familienbetriebe für Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen (Ökologie, Ökonomie und Soziales).

Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist zentral für das Bestehen eines bäuerlichen Familienbetriebs. Gerade natürliche Ressourcen sind nicht unbegrenzt vorhanden. Der Boden, auf welchem die Familie produziert, ist nicht vermehr- oder erneuerbar. Daher ist der sorgfältige Umgang mit den Ressourcen unumgänglich, soll der Betrieb an weitere Generationen übergeben werden können.

Viele Traditionen wurzeln in der Landwirtschaft. Auf bäuerlichen Familienbetrieben werden diese bis heute weiter gepflegt. Werte wie Zusammenhalt, Solidarität und Familiensinn werden ebenfalls hoch gehalten.

Es liegt in unserer Verantwortung für die nächste Generation, dass wir dem Boden Sorge tragen und ökologisch arbeiten. Vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft ist zukunftsfähig, nicht maximale Ertragssteigerung auf Kosten der Umwelt.

 

Beiträge auf Agrarinfo:

Bäuerliche Kleinbetriebe gehören auch zur Schweiz!

Weiterführende Links und Quellen:

Familyfarming.ch

Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen – SAK u.ä.

Bundesrat will System der Standardarbeitskraft in der Landwirtschaft verbessern

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Datum:April 29, 2015