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Made in China

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Legende:

Standortangepasste, bäuerliche Landwirtschaft.
Gerade 7% der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche sind in China. Im bevölkerungsreichsten Staat der Welt wohnen 20% der Weltbevölkerung  – und 60% aller Beamten.

Fleisch
Vor 50 Jahren herrschte Hunger. Lebensmittel waren rationiert. Fleisch gabs 100gr pro Monat und Person. Der heutige Verbrauch liegt bei 62kg pro Person und Jahr. Nur in Australien, NZ, USA ist der Verbrauch noch höher.

Gemüsegarten
Das Land gehört allen.  Seit alle genug zu essen haben scheint überall Essen angepflanzt zu werden.  Nicht nur in den Vorgärten, auch an Strassenrändern und auf Parkplätzen.

Stadtnahe Landwirtschaft
Stadtnahes Gemüse für Megacities.  Natürlich haben sie das gleiche Problem wie wir: es gibt zu wenig Bienen für die Gewächshäusern. Und wie bei uns kann man sie (kartonweise) übers Internet bestellen.

Staatliche Unterstützung
LandwirtInnen zahlen keine Steuern und keine Pacht – das Land ist öffentlicher Grund und wird von den Gemeinden zugeteilt. Bei Zhangye wurden mitten in der Industriezone Gemüsebetriebe angesiedelt. Als grüne Lunge und für eine stadtnahe Lebensmittelproduktion.

Digitalisierter Gemüseanbau
Digitale Landwirtschaft im Gewächshaus: Per Computer wird alles gemessen, gesteuert, gemanaged. Sämtliche Daten werden der Geschäftsleiterin auf PC und smartphone direkt übermittelt.  Das so hergestellte Gemüse (bio) ist allerdings zu teuer für den lokalen Markt. Hier produziert man für den Export über die Neue Seidenstrasse nach Russland, Kasachstan, Kirgistan…

Tomaten
Tomaten sind Beeren.  Sie werden wie bei uns die Erdbeeren mit Zucker bestreut, serviert.  In der warmen Küche haben sie wenig zu suchen. Trotzdem sei China der weltgrösste Tomatenproduzent.  50 Millionen Tonnen würden hier jedes Jahr produziert.  Filmempfehlung:  „Empire of Red Gold“, am 21.9.18  am Festival der Filme für die Erde.

Innovation
In China wurde auch das Schwarzpulver erfunden, das Papier, der Tofu, die Nudeln und Ravioli.

Mechanisierung
Es gibt sie, die riesigen Monokulturen, wo auf besten Ackerflächen und industriell Mais und Soja (Tier- und Menschenfutter) angepflanzt wird.  Diese Familie in Quinhai hat 60 Aren Land, auf denen sie für den Eigenbedarf Getreide anpflanzt.

Mischkultur für Eigengebrauch und lokalen Verkauf
Der Szechuanpfeffer wird für den Verkauf angebaut und wächst in Mischkultur mit Mais, Weizen und Gemüse für den Eigenbedarf.

Dreifelderwirtschaft
Es ist eine klassische Dreifelderwirtschaft mit rotierenden Fruchtfolgeflächen – mit Szechuanpfefferbäume als Dauerkultur mitten drin. Hier ist alles biologisch. Für alles andere fehlt das Geld.

Abwanderung
25 Tiere schert ein Schafscherer pro Tag. Mit Krediten für den Hausbau und besserem Bildungszugang für ihre Kinder werden Nomaden motiviert, ihre Herden und Weiden aufzugeben und sesshaft zu werden.  Freie Unternehmer werden Hilfsarbeiter.

 

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